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Pilsator + Eiersalat (vegan)

Der ungewöhnliche Abend @ Ida Nowhere

FREIBIER! von 19:30 bis 20:30
veganer Eiersalat und Klassenkampf nach Art des Hauses

Selbstverständlich mit:

Super Mario Bros Challenge/
Die funny Art von Klassenkampf

Was soll das denn jetzt schon wieder?

Bei Pilsator + Eiersalat (P + E) erproben wir den Klassenkampf. Alle reden eh davon die ganze Zeit … also warum nicht mal ausprobieren?

Wir prüfen die Klassenverhältnisse in einer interaktiven Umgebung. Bei Freibier und veganem Eiersalat bilden sich zwangsläufig Klassenunterschiede heraus. Diese werden vom P + E Team notiert und die Teilnehmenden werden in verschiedene Klassen eingeteilt. Widerspruch muss erst bewiesen werden.

Doch damit nicht genug:
Irgendwer ruft natürlich zum Klassenkampf!

War ja klar… Zum Glück haben das P + E Team und Ida Nowhere für solche Situationen eine passende Methode entwickelt, den Klassenkampf auf eine funny Art auszutragen.

Hinweis: Es muss kein Alkohol getrunken werden, um am Klassenkampf teilzunehmen!
Geheime und offene Umfragen ermöglichen die Teilnahme, die auch proaktiv gefordert werden darf!

Um den Wettkampf möglichst ausgeglichen zu gestalten, werden diverse Disziplinen eingesetzt, die nach klassentypischen Kategorien für eine gerechte und realistische Auseinandersetzung sorgen. Fair Play und so.

In der Super Mario Challenge* werden nicht nur die Reflexe und Retro-Kenntnisse geprüft, sondern auch strategisches Wissen abgefragt. Achtung: Strafbonus. Hinzu kommt das Argumente-Tennis, in dem die Klassen ihre Teamfertigkeiten gegenüber den Standards ihrer Gegner*innen unter Beweis stellen. Das Querschnittsquiz fragt nach dem Weltwissen: von Gala bis Gramsci.

Die Performance allein reicht jedoch nicht aus! Das Plebiszit entscheidet mit, welche Klasse sich in dieser Runde durchgesetzt hat und den werthaften Warenpreis erhält. Bis zum nächsten Klassenkampf einen Monat darauf kann die Klasse frei damit verfügen.

Ein außergewöhnliches Erlebnis der Selbst – und Weltreflexion für alle.

Keine Sorge, Adorno kommt bestimmt auch mal vor…


Ab jetzt jeden 4. Freitag im Monat bei Ida Nowhere!

27. Januar 2023

Beginn: 18:00
Freibier: 19:30 bis 20:30
Eiersalat: durchgängig
Klassenkampf: 20:30 bis 22:00

Moderation: die ausgeglichene Gesellschaft.
Musikalische Unterstützung: Pilsator Chor

Eine Produktion von: dadaistisches bauhaus 2023

*ja, auf einem NES von 1987

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Ida Nowhere grüßt euch!

Hinweis: Die Webseite ist derzeit im Umbau.

Danke für euer Verständnis! Wir renovieren so schnell wir können, und präsentieren uns dann bald in einem neuen Antlitz! JUHU!

Bisherige Veranstaltungen 👉 hier.

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IfC | Andrea Messner: Black out oder Zurück in die Zukunft

Am Freitag, 17. Juni ab 19 Uhr begrüßen wir wieder das Institut für Chaos. Die Störung geht weiter, doch lest am Besten selbst…

17.06.2022, 19:30 Uhr:
Andrea Messner | Black out oder Zurück in die Zukunft

In den letzten Jahren wird vermehrt über die mangelnde Sichtbarkeit bestimmter Gruppen in der kanonischen Geschichtsrekonstruktion, in Schulbüchern, durch Denkmäler und Straßennamen – sowie über die impliziten und expliziten Folgen davon – diskutiert. Bücher werden geschrieben und umgeschrieben. Statuen werden gestürzt und aufgebaut. Prominent hat zuletzt die Black-Lives-Matter-Bewegung die tiefgreifende Verbindung zwischen geschichtlicher Erinnerung und aktuellen Anerkennungszusammenhängen adressiert.

Welche Geschichte wir uns erzählen, geht über unser Verständnis der Vergangenheit hinaus. Was erinnert wird, hat – im doppelten Sinne – Bedeutung für die Gegenwart. Geschichte ist ein umkämpftes Feld. Seit jeher wurden Versuche unternommen, sich aktiv und widerständig in das Rekonstruktionsgeschehen der Geschichte einzuschreiben und die hegemoniale Geschichtsaneignung mit ihren Legitimationszusammenhängen infrage zu stellen. Diese Versuche sind nicht nur in die Vergangenheit blickende historiographische Bemühungen, sondern zielen auch auf eine Veränderung für die Gegenwart, in der sie formuliert werden; sie zielen auf eine Perspektiv- bzw. Haltungsverschiebung, auf Wandel. Jenseits jedes Geschichtsrevisionismus werden der kanonisch erinnerten „Geschichte“ „Gegen-Geschichten“ gegenübergestellt mit der Intention zu stören, verstören, zerstören.

An diesem Abend wollen wir eine kleine (Wieder-Entdeckungs-)Reise von der biblischen Figur der Eva zu Black-Lives-Matter unternehmen und anhand einiger Fallbeispiele gemeinsam der Frage nachgehen, warum eine andere Interpretation der Geschichte auch einen anderen Blick auf die Gegenwart einfordert; wie die Wieder-Entdeckung und Re-Lektüre historischer Figuren ein emanzipativer Störfaktor gegenwärtiger Unterdrückungsverhältnisse sein kann; was das Erinnern von „Gegen-Geschichte(n)“ vermag.

Bio

Andrea Messner hat Philosophie, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in München, Rom, Berlin und St. Andrews studiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied des GRKs Normativität, Kritik, Wandel, wo sie in ihrer Doktorarbeit das kritische Potential von „Gegen-Geschichte(n)“ untersucht. Nebenbei arbeitet Andrea als freie Übersetzerin; in Kürze erscheint im Freigeist Verlag Berlin das von ihr ins Deutsche übersetzte Buch Dostojewski. Philosophie, Roman und religiöse Erfahrung des italienischen Philosophen Luigi Pareyson.

Zum Institut für Chaos:

Nach zwei Jahren der Entsagung ist das Institut für Chaos endlich wieder zurück mit einer neuen Veranstaltungsreihe. In diesem Jahr wollen wir uns mit dem Phänomen der Störung auseinandersetzen. Das oft negativ konnotierte Konzept führt uns an die Grenzen der Normalität und erlaubt es uns, einen reflektierenden Blick auf unsere gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen zu werfen. Wir fragen nach der Konstitution der Störung und wollen versuchen, zu verstehen, warum manche Dinge als Störung bezeichnet werden und andere nicht. Was drückt das Phänomen der Störung konkret aus? Was wird eigentlich gestört? Sind Störungen ausschließlich negativ zu verstehen? Gemeinsam mit Expert*innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen wollen wir diesen Fragen einmal im Monat auf den Grund gehen. Im Anschluss an die Vorträge sind alle eingeladen den Abend bei einem gemeinsamen Getränk an der Bar ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf euch. Und: wer nicht gestört werden möchte, ist schon gestört.

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… wir wissen nicht,

… was die Zukunft bringt.

Aber bleib auf der Lauer, Ida Nowhere schläft nicht.