📅 Friday, October 31 📍 Ida Nowhere, Donaustraße 79, Berlin-Neukölln 🕖 Doors 19:00 | Show 20:00 💸 Suggested donation: 7–12 € (no one turned away)
Music From A Dream
Straight from New York, Kwami Winfield arrives at Ida Nowhere with a performance that moves between sonic ritual and technical experiment. Working with both professional and consumer audio gear, brass instruments, and a fascination for the mechanics of sound, Kwami conducts an exploration that emphasizes the physics and physicality of noise — peeling at the emotional bark of a supposedly stoic tree.
Berlin-based artists U. Möllhusen and Edith Steyer open the night with a fragile yet forceful electroacoustic performance.
U. Möllhusen works with objects, body sounds, radiowaves, motors, tape manipulation, and a deconstructed toy piano — transforming motion into vibration and malfunction into rhythm.
Edith Steyer adds reeds, electronics, and found objects, creating shimmering layers that flicker between melody and abstraction.
Together they build an ecosystem of sound that listens back — tactile, unpredictable, and alive.
Hej! Wahnsinn, nach der Renaissance fangen wir sogar noch einmal an… Am Samstag, 03. Juni ab 19:30 Uhr begrüßen wir wieder das Institut für Chaos. Als Prokrastination-Expert*innen kennen wir das aus dem daily Alltag: Aller Anfang ist schwer…
03.06.2023, 19:30 Uhr: Friedrich Weißbach | Aller Anfang ist schwer
Die Vortragsreihe: Wir leben in einer Welt in der ein einfaches Weiterso nicht mehr tolerabel ist. Wie das Damoklesschwert schwebt die Zukunft über unseren Köpfen. Kriege, Hungersnöte, wachsende soziale Spaltungen und nicht zuletzt der immer spürbarer werdende Klimawandel schreien nach einer Vollbremsung und einem radikalen Neuanfang. Doch was bedeutet es, neu anzufangen? Beginnt ein Neuanfang beim einzelnen Individuum oder muss er notwendig immer schon sozial gedacht werden? Ist ein Neuanfang überhaupt möglich? Oder müssen wir diesen Gedanken in das Reich der Phantasie verbannen? In der diesjährigen Reihe des Instituts für Chaos wollen wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen. Gemeinsam wollen wir über die Möglichkeiten eines alles verändernden Neuanfangs nachdenken und damit den Beginn einer anderen Welt zeichnen.
Zum Vortrag
In der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Vortragsreihe führt Friedrich Weißbach in die Thematik des Neuanfangs ein und öffnet erste Perspektiven auf die Problemstellungen, die uns bei der Auseinandersetzung mit dem Phänomen begegnen. Ausgehend von einer ideengeschichtlichen Einordnung des Konzepts fragt er, inwiefern ein Neuanfang zwischen den Polen von individueller Freiheit und gesellschaftlicher sowie materialistischer Abhängigkeit möglich ist.
Ein Blick in die Ideengeschichte des Neuanfangs zeigt, dass die Idee des Neuanfangs keineswegs schon immer existent war, sondern sich erst ausgehend von der jüdisch-christlichen Kulturtradition zu einem Kerngedanken unseres gesellschaftlichen Denkens etabliert hat. Während Langezeit das Universum und die Welt als ein sich wiederholender Kreislauf eines Immergleichen verstanden wurde, entwickelte sich mit der Idee des Neuanfangs nicht nur die Vorstellung einer Sonderstellung des Menschen, sondern auch der Gedanke einer fortschreitenden Geschichte, die unsere heutigen Vorstellungen von Politik, Ökonomie, Kultur und Ästhetik stark prägte.
Spätestens mit dem Zeitalter des Anthropozäns und dessen immer deutlicher werdenden Folgen für die Umwelt wird die Rolle des Menschen als Gestalter der Welt kritisch hinterfragt. Wir stehen vor der Herausforderung, dass die Idee des Neuanfangs auf der einen Seite wesentlich mitverantwortlich für viele heutige Probleme ist und auf der anderen Seite die globale Situation nach einem wirklichen Neuanfang im Sinne eines allesumgreifenden Umbruchs sowohl im Denken als auch im Umgang mit der Welt schreit. Wie wir mit dieser widersprüchlichen Lage umgehen können, soll in dem Vortrag erörtert werden.
Über den Vortragenden
Friedrich Weißbach hat Philosophie und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert, wo er von 2020-23 am Institutfür Sozialwissenschaft gelehrt hat. Seit 2023 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Münster. Zudem arbeitet er als fester freier Autor für das Philosophie Magazin und schreibt als freier Journalist für die monopol und ZeitOnline. Er ist Gründer und Leiter des Instituts für Chaos.
Zum Institut für Chaos:
Das Institut für Chaos ist ein Veranstaltungsraum für Vorträge aus Wissenschaft und Kultur. 2016 wurde das Projekt von Miriam Amin und Friedrich Weißbach ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltungen ist es, jungen Wissenschaftler*innen außerhalb des universitären Kontextes einen Raum zu geben, in dem sie ihr fachliches Wissen einem breiten Publikum vorstellen können. Dafür wird jährlich ein neues Thema gewählt, dem wir uns von unterschiedlichen Standpunkten aus näher wollen.
Wir verfolgen den Anspruch, aus den wissenschaftlichen Fachgesprächen herauszutreten und die Inhalte auf einer niedrigschwelligen Art und Weise zu vermitteln. Dabei verstehen wir uns als Ort der Begegnung, wo die Zuschauer und Zuschauerinnen eingeladen werden, einen Blick in andere wissenschaftliche Felder zu werfen.
Die Veranstaltungsreihe finden einmal im Monat in den Räumlichkeiten des Kollektivs Ida Nowhere statt. Vor und nach den etwa 45 Minuten dauernden Vorträgen gibt es kühle Getränke und gute Musik.
Es ist kaum zu fassen, aber Ida Nowhere öffnet sich gegenüber der Realität und möchte diese sogleich auch wieder stören. Mit einer Veranstaltungsreihe zu Störung, kuratiert durch Friedrich Weißbach vom Institut für Chaos! Am Freitag, 13. Mai ab 19 Uhr beginnt die Geburt des Ereignisses.
13.05.2022, 19:30 Uhr: Einführung in die Störung – Friedrich Weißbach
Allgemein sind Störungen innerhalb des gesellschaftlichen Diskurses negativ konnotiert. Sie werden als Unterbrechung eines als funktionierend verstandenen Ablaufs, einer Ordnung oder Disposition verstanden. Störung ist in diesem Sinne wesentlich eine Dysfunktion. Während die Beschreibung einer Störung auf mechanischer Ebene durchaus angemessen erscheint, ist die Übertragung des Begriffs auf soziale, politische, kulturelle, ökonomische, ökologische und medizinische Ebenen alles andere als selbstverständlich. Denn um eine Störung in diesen Bereichen zu diagnostizieren, bedarf zunächst notwendig immer einer Definition des Funktionierens innerhalb dieser Felder. Diese gesetzte Norm erweist sich jedoch nicht als naturgegeben, sondern als Austragungspunkt hegemonialer Auseinandersetzungen. Die Frage nach dem Wesen der Störung führt an die Grenzen und Bruchstellen des als normal Geltenden. Die Betrachtung der Störung erlaubt es, die Kämpfe um das Normale sichtbar zu machen, zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Insofern ist die Störung nicht nur als Dysfunktionalität, sondern zugleich auch immer als potenzieller Ausgangspunkt einer Veränderung zu begreifen. In seinem Einführungsvortrag nähert sich Friedrich Weißbach dem Konzept der Störung. Dabei lotet er die Grenzen des Normalen aus und geht dem emanzipatorischen Potenzial der Störung auf den Grund.
Zum Institut für Chaos:
Nach zwei Jahren der Entsagung ist das Institut für Chaos endlich wieder zurück mit einer neuen Veranstaltungsreihe. In diesem Jahr wollen wir uns mit dem Phänomen der Störung auseinandersetzen. Das oft negativ konnotierte Konzept führt uns an die Grenzen der Normalität und erlaubt es uns, einen reflektierenden Blick auf unsere gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen zu werfen. Wir fragen nach der Konstitution der Störung und wollen versuchen, zu verstehen, warum manche Dinge als Störung bezeichnet werden und andere nicht. Was drückt das Phänomen der Störung konkret aus? Was wird eigentlich gestört? Sind Störungen ausschließlich negativ zu verstehen? Gemeinsam mit Expert*innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen wollen wir diesen Fragen einmal im Monat auf den Grund gehen. Im Anschluss an die Vorträge sind alle eingeladen den Abend bei einem gemeinsamen Getränk an der Bar ausklingen zu lassen.
Wir freuen uns auf euch. Und: wer nicht gestört werden möchte, ist schon gestört.
It’s Berlin’s alternative improv comedy festival! Yeeeah! From June 28 –
30 we celebrate the bold, the funny, and the madness that is improvised
comedy. Come see some of the world’s best improvisers, take a workshop
and jam it out on stage! Visit https://www.dasimprovfestival.com/ for all the details!
Kinderbuchautor Benjamin hat noch nie bei Bier und Zigarette vor Erwachsenen gelesen – bis jetzt. Fabian hat noch nie vor Kindern gelesen – und das soll sich heuer auch nicht ändern. Aber dafür hat er ein neues Buch. Rong Kong Koma haben noch nie unverstärkt gespielt – schöner schunkeln mit Pop von ganz unten!
Im Wohnzimmer des Ida Nowhere, am zweitlängsten Tag des Jahres ist es nun endlich soweit.
Nur die besten Freunde, schummriges Licht, Bier zu lachhaften Preisen und Künstler im Ausnahmezustand! Achtung, der Laden ist mit 30 Leuten voll, kommt pünktlich, es gibt natürlich ein Begrüßungsgetränk.
Keine Ahnung, was die Zukunft gebracht haben wird? Gut in der Gegenwart aber gefangen in einer Vielzahl von Zukünften? Das IDA Nowhere wird Zukunftslabor. In der Zukunftssprechstunde werden Gegenwarts-Diagnosen und Zukunftsprognosen entwickelt: Wie sehen wir Zukunft und nehmen sie in die Hand?. Für Dich, für den Kiez, für Berlin, für die Welt?
Deine LieblingsVoKü serviert gutes Essen. Danach liest Yok aus seinem neuen Buch “Nichts bleibt – Die Quetschenpaua-Autonomografie“. Das Buch endet im Jahr 2046 und berichtet auf den letzten Seiten sehr genau, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt. Den Anfang verraten wir nicht, damit es spannend bleibt.
Am Donnerstag geht es los mit Strafrechtsberatung um 17.00 und ab 19.30 gibt es lecker Essen und die Lesung. Also be there or be square!
Für die Hoffnung – Für die Zukunft! Die wir gemeinsam gestalten!
Kommt zur ersten Ausstellung des „Light and Reflection Lab“. Auf dem Programm stehen gute Gespräche, Live-Musik und kalte Getränke.
Im Zentrum unserer Exposition steht das Medium Licht. Dieses Medium ermöglicht uns Raum und Farben wahrzunehmen, aber wie lässt sich diese Wahrnehmung durch Reflexion und Projektion beeinflussen? Neben der Auseinandersetzung mit leuchtenden Objekten wollen wir in gesellschaftlichen Kontexten denken. Wie nackt zeigen wir uns in sozialen Netzwerken und was hat das noch mit unserem „echten“ Spiegelbild zu tun? Sind unsere Profile nichts anderes als soziale Hologramme? Die Kunstwerke entstanden im Rahmen des „Light and Reflection Lab“ der Open Class Berlin (@udkberlin), in enger Zusammenarbeit mit dem Kollektiv @xstageberlin. In beiden Gruppierungen kooperieren WissenschaftlerInnen mit KünstlerInnen.
The medium light is a central part of our exhibition. This medium allows us to perceive space and colours, but how do reflection and projection affect our perception? In addition to our interest in light, we like to think in social contexts. How much do we expose of ourselves on social networks and how is it connected with our ‚real‘ mirror’s image? Are our profiles nothing more than social holograms? The artworks were created as part of the ‚Light and Reflection Lab‘ of the Open Class Berlin (@udkberlin), in cooperation with the collective ‚@xstageberlin‘. Central to both groups is the collaboration between scientists and artists.
Sie sind überall, offensichtlich und wir reden viel zu selten über sie: Unsere Körper. Sehr verschieden und sehr ähnlich. Teil von uns und manchmal befremdlich. Sicher ist: Wir alle setzen uns andauernd mit ihnen auseinander, und wir finden es ist Zeit diese Erfahrungen zu teilen!
Wir haben euch nach euren Erzählungen, Gedichten und Performances gefragt und es kam reichlich bei uns an. Nun freuen wir uns auf einen schönen, nachdenklichen und empowernden Abend mit euch allen: Eine Lesung eurer Beiträge in stimmungsvollem Ambiente und mit queerfeministischer Power.
Es geht um Schmerz, Lust, Körperbehaarung und Kämpfe für bessere Zeiten.
They are everywhere, obvious and we almost never talk about them: Our bodies. Quite different and similar. Part of us and sometimes very strange. But it is sure: We are all dealing with them all the time and we think that it is time to share our expperiences.
We have asked you for your stories, your poems, your performance and we got many responses.
Now we are very pleased to invite you to a thoughtful, beuatiful and empowering evening: A lecture of all your contributions in a room full of atmosphere and with queerfeminist power.
We talk about pain, pleasure, hair-growth and fights for better times.
We are looking forward to see you! And we are happy if you bring a small donation!